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— ſchien den König zu befriedigen, und, mit einem Lächeln ſo unbeſtimmt als ein auf der Erde durch eine gräuliche Herbſtwolke ſpielender Sonnenſtrahl, ſprach Philipp II.:
„Gott ſei mit Euch, Don Luis de Vargas! Was für Neuigkeiten aus Italien?“
„Gute und ſchlechte zugleich, Sire,“ antwortete Don Luis.„Wir ſind Herren der Lage in Italien; aber Herr von Guiſe kommt in aller Eile mit einem Theile des franzöſiſchen Heeres nach Frankreich zurück.“
„Der Herzog Alba ſchickt Euch, um mir dieſe Kunde mitzutheilen, Don Luis?“
„Ja, Sire, und er hat mir befohlen, den kürze⸗ ſten Weg zu nehmen und mich ſehr zu ſputen, damit ich in Frankreich Herrn von Guiſe wenigſtens um ein Dutzend Tage zuvorkommen könnte. Dem zu Folge habe ich mich auf einer Galeere in Oſtia eingeſchifft; ich bin in Genua gelandet, ſodann durch die Schweiz, über Straßburg, Metz und Mézières gekommen, und ich fühle mich glücklich, eine ſo große Reiſe in vier⸗ zehn Tagen gemacht zu haben, da, ich bin es feſt überzeugt, der Herzog von Guiſe das Doppelte brau⸗ chen wird, um in Paris einzutreffen.“
„Ihr habt in der That große Eile angewendet, Don Luis, und ich muß anerkennen, daß Ihr nicht in kürzerer Zeit kommen konntet. Doch habt Ihr keinen beſondern Brief vom Herzog von Alba für mich?“
„Seine Durchlaucht, in der Furcht, ich könnte ge⸗ fangen werden, hat es nicht gewagt, mir etwas Schriftliches anzuvertrauen. Nur befahl mir der Herzog, Euch die Worte zu wiederholen;„„Seine
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