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Und auf dieſen Ruf, der nichts Gezwungenes hatte, ſondern im Gegentheile den Bürgern ihren freien Willen ließ, fing in jedem Hauſe an dem Wege, den die Königin machen ſollte, wie in einem großen Bienenkorbe Jeder an ſich zu rühren, nach Lämpchen, nach Laternen, nach Lichtern zu laufen, und an jedem Fenſter, einer leuchtenden Bienenzelle, ſeinen Enthuſiasmus zu überſetzen, den man nach der Zahl der brennenden Wachskerzen oder der glüh⸗ enden Unſchlittlichter ſchätzen konnte.
Wir ſagen, die Ausrufer ſeien durch die Stra⸗ ßen gegangen; denn mit ihrem inſtinctartigen Ver⸗ ſtande hatten ſie wohl begriffen, die Königin werde der Linie der Straßen und nicht der der Quais fol⸗ gen; die Züge, welche den Quais folgen, irren ſich in ihrem Wege, wenn ſie Begeiſterung nöthig haben: die Quais entlang folgt ihnen die Begeiſterung, je⸗ doch hinkend wie die Gerechtigkeit; die Seite des Fluſſes iſt gezwungener Weiſe ſtumm.
Als die Stunde gekommen war, erreichte die Königin, zwiſchen Dandelot und dem Cardinal von Lothringen reitend, begleitet von einem dürftigen und durchaus nicht zahlreichen Gefolge, wie es ſich für eine Königin geziemt, die an ihr Volk bei den Umſchlägen des königlichen Glückes appellirt, die Königin, ſagen wir, erreichte die Rue Saint⸗Honoré auf der Höhe des Chateau d'Cau, folgte der Rue Saint⸗Honoré bis zur Rue des Fourreurs, kam von da durch die Rue Jean⸗Pain⸗Mollet, und mündete auf die Grève durch die Rue de l'Epine aus.
Dieſer Zug, aus dem die Ereigniſſe hätten einen Trauerzug machen ſollen, wurde ein wahrer Triumph⸗


