Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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rückzuſchlagen, welcher durch die Länge der von ihm gegen die erſte von unſeren Städten unternommene Belagerung entmuthigt iſt.

Es lag eine große Kenntniß der Menge in die⸗ ſer Art, ihr eine der erſchrecklichſten Nachrichten, die je die Bevölkerung einer Hauptſtadt erhalten hat, anzukündigen; Dandelot hatte auch zu gleicher Zeit ſeine Rede und die der Königin Catharina vorbe⸗ reitet.

Das Reſultat hievon war, daß dieſes Volk, das, wenn man ihm einfach geſagt hätte:Saint⸗Quen⸗ tin iſt genommen, und die Spanier marſchiren gegen Paris! auseinander gelaufen, ganz erſchrocken durch die Straßen und über die Plätze gerannt wäre und gebrüllt hätte:Alles iſt verloren; es rette ſich, wer kann! im Gegentheile aus Leibeskräften:Es lebe Heinrich II.! es lebe die Königin Catharina! es lebe der Cardinal von Lothringen! es lebe Herr Dan⸗ delot! zu ſchreien anfing und, mit ſeinen Wogen den Wagen von Catharina und das Roß des hohen Reiters bedrängend, dieſen ein geräuſchvolles, faſt freudiges Geleite von der Barrière Saint⸗Denis bis zum Palaſte des Louvre bildete.

Vor dem Thore des Louvre angekommen, erhob ſich Dandelot wieder auf den Steigbügeln, um die zahlloſe Menge zu beherrſchen, mit der der Platz, die anliegenden Straßen und ſogar die Quais be⸗ deckt waren, und ſprach mit ſtarker Stimme:

Meine Freunde, Ihre Majeſtät die Königin beauftragt mich, Euch daran zu erinnern, ſie werde ſich in einer Stunde nach dem Stadthauſe begeben, wohin Eure Behörden berufen ſind; ſie wird ſich zu