Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Dandelot am Nachmittag des 28. Auguſt 1552, durch die Barrière fahrend, die Pariſer fanden, denen ſie eine Nachricht brachten, welche noch furcht⸗ barer, als die der St. Laurent⸗Schlacht, nämlich die von der Uebergabe der Stadt Saint⸗Quentin.

Von der Art, wie die Gerüchte verbreitet werden, hängt oft die Wirkung ab, die ſie hervorbringen.

Meine Freunde, ſprach Dandelot, indem er ſich an die erſte Gruppe von Bürgern wandte, die er traf,Ruhm und Chre den Einwohnern von Saint⸗Quentin! Sie haben faſt einen Monat einen Platz gehalten, wo die Bravſten zu verſprechen, ſie werden acht Tage aushalten, gezögert hätten; durch dieſen Widerſtand haben ſie Herrn von Nevers Zeit gegeben, ein Heer zu ſammeln, zu welchem Seine Majeſtät König Heinrich II. jeden Augenblick neue Verſtärkungen abſchickt, und nun kommt Ihre Maje⸗ ſtät die Königin Catharina unter Euch, um an Euren Patriotismus für Frankreich und an Eure Liebe für Eure Könige zu appelliren.

Bei dieſen Worten ſtreckte die Königin den gan⸗ zen Kopf aus dem Wagenſchlage hervor und rief:

Ja, meine guten Freunde, ich komme im Namen von König Heinrich II., um Euch zu ſagen, daß alle Städte bereit ſind, ihr Beſtes zu thun, wie es Saint⸗Quentin gethan hat. Erleuchtet alſo zum Zeichen des Vertrauens, das König Heinrich zu Cuch hegt, und das Ihr zu König Heinrich hegt. Und heute Abend im Stadthauſe werde ich mich mit Euren Behörden, mit dem Herrn Cardinal von Lothringen und mit Herrn Dandelot über die Maßregeln ver⸗ ſtändigen, welche zu nehmen ſind, um den Feind zu⸗