Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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ein Contingent von vierundzwanzig tauſend Mann für dieſen Krieg ſchuldig, unter dieſen vierundzwanzig tauſend Mann ſeien aber die Leute begriffen, welche die feſten Plätze der Kirche zu bewachen haben, und es ſeien achtzehntauſend päpſtliche Soldaten, in den verſchiedenen Plätzen vertheilt, mit dieſer Sorge be⸗ auftragt. Herr von Guiſe ſah, daß er nur auf die Leute, die er mitgebracht hatte, rechnen konnte: doch, nach der Behauptung des Papſtes, mußten ihm dieſe Leute genügen, da die Franzoſen in ihren Unternehmungen auf Neapel nun geſcheitert waren, weil ſie den Papſt gegen ſich gehabt hatten. Diesmal, ſtatt gegen ſie zu ſein, war aber der Papſt für ſie, und durch dieſe Mitwirkung, obgleich es eine ganz moraliſche und ſpirituelle, mußte es den Franzoſen glücken. Herr von Guiſe, mein lieber Connetable, fuhr Heinrich fort,iſt in dieſer Hinſicht ein wenig wie Ihr, er zweifelt nie an ſeinem Glücke, ſo lange er ſein Schwert an ſeiner Seite hat und einige Tauſend tapfere Leute hinter ihm marſchiren. Er beſchleunigte die Ankunft ſeines Heeres, und ſobald es mit ihm zuſammenge⸗ troffen war, ging er aus Rom ab, griff Campli an, nahm die Stadt im Sturme und ließ, Männer, Weiber und Kinder, Alles über die Klinge ſpringen.

Der Connetable nahm die Kunde von dieſer Execution mit dem erſten Zeichen der Billigung auf, das er noch von ſich gegeben.

Der Cardinal blieb unempfindlich.

Von Campli, fuhr der König fort,zog der Herzog, um es zu belagern, vor Civitella, was, wie es ſcheint, auf einem abſchüſſigen, durch gute Fe⸗ ſtungswerke beſchützten Hügel gebaut iſt. Man fing

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