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ſich, wie er ſagte, alle bei der erſten Aufforderung ergeben würden; doch der Herzog von Ferrara ſei⸗ nerſeits erwiederte, da die Vertheidigung des heiligen Stuhles der Hauptgegenſtand des Feldzuges ſei, ſo müſſe der Herzog von Guiſe gerade nach Rom mar⸗ ſchiren. Der Herzog von Guiſe entſchied ſich für Letzteres, und wollte die ſechstauſend Mann Fußvolk und die achthundert Reiter des Herzogs von Ferrara mit ſich nehmen; doch dieſer hielt ſie zurück und ſagte, er könne jeden Augenblick entweder vom Großherzog Coſimo von Medici oder vom Herzog von Parma, der ſich Spanien zugewandt, angegriffen werden. Herr von Guiſe war alſo genöthigt, meine Herren, ſeinen Marſch mit den wenigen Truppen, die ihn begleite⸗ ten, fortzuſetzen, und ſeine einzige Hoffnung beruhte auf der Verſammlung, welche, nach der Ausſage des Cardinals Caraffa, das franzöſiſche Heer, um ſich
ihm anzuſchließen, in Bologna erwartete. In Bo⸗
logna mit dem Herrn Cardinal Neffen angelangt, ſuchte der Herzog vergebens die Verſammlung: ſie exiſtirte nicht. Euer Bruder, mein liebex Cardinal, beklagte ſich laut; doch man antwortete ihm, er werde in der Mark Ancona zehntauſend Mann finden, welche kürzlich für Seine Heiligkeit ausgehoben worden ſeien. Der Herzog wollte dieſem Verſprechen wohl glauben und ſetzte ſeinen Marſch durch die Romagna fort. Keine Verſtärkung erwartete ihn hier; er ließ ſein Heer unter Führung des Herzogs von Aumale zurück und begab ſich unmittelbar nach Rom, um vom heiligen Vater ſelbſt zu erfahren, was er zu thun gedenke. Durch Herrn von Guiſe in die Enge getrieben, antwortete der Papſt, er ſei allerdings


