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damit an, daß man die Citadelle beſchoß, doch ehe die Breſche benützbar war, wollte unſer Heer, in ſeiner gewöhnlichen Ungeduld, den Sturm wagen. Zum Unglücke war der Ort, den es zu forciren ſuchte, auf allen Seiten durch Baſteien vertheidigt, und ſo wurden unſere Leute mit einem Verluſte von zwei⸗ hundert Todten und dreihundert Verwundeten zurück⸗ geſchlagen.“
Ein Lächeln der Freude ſchwebte über die Lippen des Connetable: der Unbeſiegbare war vor einem Neſte geſcheitert.
„Mittlerweile,“ fuhr der König fort,„marſchirte der Herzog Alba, der ſeine Truppen in Chieti zu⸗ ſammengezogen hatte, den Belagerten mit einer Armee von dreitauſend Spaniern, ſechstauſend Deutſchen, dreitauſend Italienern zu Hülfe. Das war mehr als das Doppelte von dem, was der Herzog von Guiſe beſaß. Dieſe Inferiorität beſtimmte den Herzog, die Belagerung aufzuheben und den Feind im offenen Felde zwiſchen Fermo und Ascoli zu erwarten. Er hoffte, der Herzog Alba werde die Schlacht anneh⸗ men, die er ihm bot; doch der Herzog Alba, ſicher, daß wir uns von ſelbſt ruiniren, nimmt weder Treffen, noch Schlacht an, und wenn es geſchieht, ſo thut er es in Stellungen, die uns keine Chance eines glück⸗ lichen Erfolges laſſen. In dieſer Lage, ohne Hoff⸗ nung, vom Papſt Leute oder Geld zu erhalten, ſchickt Herr von Guiſe den Herrn Herzog von Nemours, um von mir eine beträchtliche Verſtärkung oder die Erlaubniß zu fordern, Italien verlaſſen und zuruͤck⸗ kommen zu dürfen. Eure Meinung, meine Herren? Soll man eine letzte Anſtrengung machen, unſerem


