grimmigen Haß hegte. Es war eine ſeiner Erholun⸗ gen, in die proteſtantiſchen Kirchen von Paris zu gehen und die Geiſtlichen von der Kanzel zu ver⸗
jagen, und als er eines Tags erfuhr, ſie haben mit
Erlaubniß des Königs ein Conſiſtorium, begab er ſich nach Popincourt, trat in die Verſammlung ein, warf die Kanzel um, zerbrach alle Bänke und machte ein großes Feuer daraus, eine Expedition, von der er den Beinamen Kapitän Brule⸗Bancs erhielt.
Und alle dieſe Brutalitäten geſchahen von Seiten des Connetable, während er Gebete murmelte, be⸗ ſonders das Gebet des Herrn, das ſein Lieblings⸗ gebet war, und das er auf die groteskeſte Weiſe mit den barbariſchen Befehlen, die er gab, und von denen man ihn nie abgehen ſah, zuſammenfügte.
Wehe auch! wenn man ihn den Anfang ſeines Gebetes murmeln hörte.
„Unſer Vater, der Du biſt im Himmel,“ ſagte
er;„greift mir dieſen Menſchen!— Dein Name werde geheiliget;— hängt ihn mir an dieſem Baume auf!— Dein Reich komme;—
laßt mir den Andern über die Pieken paſ⸗ ſiren!— Dein Wille geſchehe,— erſchießt alle dieſe Burſche in meiner Gegenwart! — auf Erden wie im Himmel!— haut mir in Stücke alle die Schurken, welche dieſen Thurm gegen den König behaupten woll⸗ ten!— gib uns unſer täglich Brod;— verbrennt mir dieſes Dorfl— vergib uns unſere Schulden, wie wir unſern Schuldigern vergeben;— legt an allen vier Ecken Feuer an, und daß nicht ein Haus entgehel— und führe uns nicht in
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