Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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ihre Packknechte mitnehmen, das Schiff in Stücke zerſchlagen und ſich gut damit wärmen, denn das iſt mein Vergnügen.

Doch während er zu Mittag ſpeiſte, kamen die Herren Schöffen der Stadt und die Räthe des Hofes zu ihm. Mochte nun Herr von Strozzi ſchlecht ge⸗ ſehen, mochte er ſich auf die Ausſagen der Soldaten verlaſſen haben, oder verſtand er ſich nicht auf neue oder alte Schiffe, das, deſſen Zerſtörung er verlangt hatte, war noch zu langem und gutem Gebrauche fähig. Dieſe würdigen Beamten ſtellten auch dem Connetable vor, wie Schade es wäre, ein ſo ſchönes Schiff zu zerſtückeln, das erſt ein paar Fahrten ge⸗ macht habe und dreihundert Tonnen halte.

Doch der Connetable unterbrach ſie mit ſeinem gewöhnlichen Tone beim vierten Worte und rief:

Gut! gut! gut! Wer ſeid Ihr, meine Herren Dummköpfe, daß Ihr mich controliren wollt? Ihr ſeid geſchickte Kälber, daß Ihr es wagt, mir hier⸗ über Vorſtellungen zu machen! Wenn ich wohl thäte, und ich weiß nicht, warum ich es unterlaſſe, ſo würde ich ſogleich Leute abſchicken und Eure Häuſer in Stücke hauen laſſen, ſtatt des Schiffes, und das werde ich auch thun, wenn Ihr Euch nicht ſtracks aus dem Staube macht. Geht raſch nach Hauſe und miſcht Euch in Eure Angelegenheiten und nicht in die meinen!

Und an demſelben Tage wurde das Schiff in Stücke zerſchlagen.

Seitdem man im Frieden war, ließ der Connetable ſeine größten Zornanfälle über die Geiſtlichen der reformirten Religion ausſtrömen, gegen die er einen