Euren Schlüſſeln! ich weiß nicht, was ich damit thun ſoll.“ 3 4 Und auf ſeine Kanonen deutend.
„Seht, hier ſind Schlüſſel, die ich mit mir führe:
ſie werden eine andere Oeffnung machen, als die Euren... Ahl ich will Euch gegen den König re⸗ belliren und ſeinen Gouverneur tödten lehren! Wißt, daß ich Euch Alle aufhängen laſſe!“
Und er hielt Wort.
Herr von Strozzi, der am Tage vorher mit ſeinen Leuten vor ihm manoeuvrirt hatte, beſuchte ihn in Bordeaux, um ihm ſeine Huldigung darzu⸗ bringen, obſchon er ein Verwandter der Königin war. Sobald ihn Herr von Montmorency erblicke, rief er ihm zu:
„Eil guten Morgen, Strozzi! Eure Leute haben geſtern Wunder gethan, und waren wahrhaft ſchön anzuſchauen; ſie werden auch heute Geld erhalten: ich habe es befohlen.“
„Ich danke, Herr Connetable,“ erwiederte Herr von Strozzi;„es freut mich unendlich, daß Ihr mit ihnen zufrieden ſeid, denn ich habe in ihrem Namen eine Bitte an Euch zu richten.“
„Welche, Strozzi? Sprecht.“
„Das Holz iſt theuer in dieſer Stadt, und ſie richten ſich zu Grunde, um welches zu kaufen; ſie bitten Euch daher, ihnen ein Schiff, genannt der Montreal, zu ſchenken, das am Ufer liegt und nichts mehr taugt, um es zu zerſchlagen und ſich damit zu wärmen.“
„Ohl das will ich wohl thun,“ verſetzte der Connetable;„ſie mögen ſo raſch als möglich gehen,
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