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wegen mit ihm zu ſprechen, empfing ihn Herr von Montmorency mit der Mütze in der Hand und ſagte zu ihm:
„Nun, Herr Präſident, ſchwatzt, was Ihr mir zu erzählen habt, und bedeckt Euch.“
Doch der Präſident, im Glauben, um ihm Ehre zu erweiſen, ſtehe Herr von Montmorency mit ent⸗ blößtem Haupte da, erwiederte:
„Gnädigſter Herr, glaubt mir, ich werde mich nicht eher bedecken, als bis Ihr ſelbſt bedeckt ſeid.“
Da ſprach der Connetable:
„Was für ein großer Dummkopf ſeid Ihr! Glaubt Ihr zufällig, ich ſei Euch zu Liebe entblößt? Nein, zu meiner Bequemlichkeit, weil ich vor Hitze ſterbe. Ich höre Euch, ſprecht.“
Worauf der Präſident ganz verblüfft nur ſtam⸗ melte, und Herr von Montmorency fügte bei:
„Ihr ſeid ein Einfaltspinſel, Herr Präſident. Geht nach Hauſe, lernt Eure Lection, und wenn Ihr ſie könnt, kommt wieder zu mir, doch nicht vorher.“
Und er wandte ihm den Rücken zu.
Als die Leute von Bordeaux ſich empört und ihren Gouverneur getödtet hatten, wurde der Conne⸗ table gegen ſie abgeſchickt. Sie, da ſie ihn kommen fühlten und zitterten, die Repreſſalien werden erſchreck⸗ lich ſein, zogen ihm auf zwei Tagereiſen entgegen und brachten ihm die Schlüſſel der Stadt.
Er aber, der in voller Rüſtung zu Pferde ſaß, ſagte zu ihnen:
„Geht, meine Herren von Bordeaux, geht mit


