achtzehn Jahre und folgte zu ſeinem Vergnügen und als Liebhaber dem, was man die allgemeine Fahne nannte, und was nichts Anderes war, als die Stan⸗ darte der Freiwilligen;... die zweite war die bei Marignan: er commandirte hier eine Compagnie von hundert Reiſigen, und er hätte ſich rühmen können, die gewaltigſten Schwertſtreiche und Kolbenſchläge ſeien von ſeiner Hand ausgetheilt worden, wäre nicht neben ihm und oft vor ihm ſein großer Meiſter Franz I., dieſer hunderthändige Rieſe, geweſen, der die Welt erobert haben würde, wäre dieſe Eroberung demjenigen zugefallen, welcher am Kräftigſten ſchlug; die dritte war die bei der Bicoque, wo er Oberſter der Schweizer war, mit der Pieke in der Fauſt ſtritt und als todt auf dem Platze blieb; die vierte war die von Pavia: er war damals Marſchall von Frank⸗ reich durch den Tod von Herrn von Chatillon, ſeinem Schwager, geworden; nicht vermuthend, es werde am andern Tage eine Schlacht ſtattfinden, war er in der Nacht auf Recognoscirung abgegangen; beim Lärmen der Kanonen kam er zurück und wurde ge⸗ fangen genommen, wie die Anderen, ſagt Bran⸗ tome; und in der That, bei dieſer unſeligen Nieder⸗ lage von Pavia wurde Jedermann gefangen genom⸗ men, ſelbſt der König.
Ganz das Gegentheil von Herrn von Guiſe, der bei den Bürgern und im Civilſtande große Sympa⸗ thien hatte, verabſcheute der Connetable die Bürger und verwünſchte er die Civilbeamten. Er ließ keine Gelegenheit vorübergehen, die Einen und die An⸗ dern anzuſchnauzen. Als eines Tags, da es ſehr heiß war, ein Präſident zu ihm kam, um von Amtes
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