Teil eines Werkes 
5.-10. Bdchn (1852)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

itte

die icht er⸗ ieſe nan

agt

er⸗

Sie

375

Genug des Scherzes, Madame!

Wie! genug des Scherzes! und unſer Vertrag?

Unſer Vertrag, unſer Vertrag, erwiederte Mailly verlegen,ei! Madame, ich habe geſtern ein Spiel ſpielen können, welches heute zu ſpielen mir nicht mehr zuſagt.

Ich bitte Sie, immerhin zu ſprechen, damit ich unter allen dieſen Worten eines finde, welches mich be⸗ friedigen kann.

Das wird nicht lange anſtehen. Der König hul⸗ digt Ihnen, ſagt man, und ich nehme an, daß dies der Urſprung von dem ganzen ſtolzen, mürriſchen Weſen iſt, das Sie mich haben erdulden laſſen.

Ich mürriſch! ich ſtolz!

Ohl ich begreife, Sie werden es leugnen; bei einer ſolchen Treuloſigkeit iſt es ſchon der Mühe werth, daß man ſich entſchuldigt.

Herr Graf, Sie vergeſſen, daß Sie mit einer Frau ſprechen.

Ich ſpreche nicht mit einer Frau, ich ſpreche mit meiner Frau: das iſt ein großer Unterſchied.

Eil mein Herr, es war geſtern nicht mehr hievon die Rede.

Einverſtanden, doch es wird heute davon die Rede ſein, heute, da ich durch Sie lächerlich werden kann. Geſtern war nur vom Unglücklichſein die Rede.

Eine feine Unterſcheidung.

ine Unterſcheidung, die meiner Logik anſteht; ich bediene mich derſelben, wie ich kann. Madame, wenn es Ihnen alſo angenehm iſt, daß Ihnen der König ſeine Huldigungen darbietet, wollen Sie es ſagen.

Ich könnte Ihnen antworten, mein Herr.

Das verlange ich von Ihnen, Madame.

Ich werde mehr vernünftig ſein, als Sie när⸗ riſch find.

Ahl Sie leugnen, daß der König...

Ich leugne durchaus nichts, mein Herr; der König thut, was er will. Sprechen Sie mit ihm, und er wird Ihnen antworten.