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geſchlagen ſind, und daß alle Welt der Komöͤdie bei⸗ wohnt; denn es gibt keinen Zuſchauer, der, nachdem er das erſte Stück hat aufführen ſehen, nicht das zweite aufführen ſehen will.“
„Hören Sie, Herzog, das iſt gräßlich!“
„Es iſt ſo. Haben Sie im Gegentheil Kopf. Arran⸗ giren Sie ſich ein ironiſches Lächeln. Wählen Sie: werfen Sie die Treſpe weg, behalten Sie das gute Korn; in dieſem Sturme, der Alles zu verſchlingen droht, bereiten Sie ſich ein Rettungsbrett. Gehen Sie hieraus als Herzog und Pair, als Ritter der Orden des Koͤnigs hervor; haben Sie das Verſprechen eines guten Gouver⸗ nement, haben Sie das Gouvernement ſelbſt, und Alle werden für Sie lachen, ſtatt gegen Sie zu lachen.“
„Das iſt unmöglich!“
„Sie verlieren den Verſtand. Lieben Sie Olympia?“
„Ich bin wahnſinnig in ſie verliebt.“
„Lieben Sie Ihre Frau?“
„Ich weiß es nicht.“
„Ahl gut!l ſchon Rückkehren! ſchon Schwankungen! Wie ſchwach, wie ſchwach ſind Sie! Haben Sie Ihre Frau verlaſſen oder haben Sie ſie nicht verlaſſen?“
„So ungefähr.“
„Ihre verlaſſene Frau wird ſich rächen.“
„Vielleicht.“
„Sie wird ſich rächen, ſage ich Ihnen. Warum, des Teufels! ſoll eine Ausnahme zu Ihren Gunſten ſtattfinden? Rächt ſie ſich nicht mit dem König, ſo wird ſie ſich mit einem Andern rächen; und dann, gute Nacht, Herzogthum, gute Nacht, Pairie, gute Nacht, Orden, gute Nacht, Gouvernement: Sie werden gratis betrogen worden ſein! Wahrhaftig, mein theurer Graf, ich be⸗ greife nicht, wie ein Mann von Geiſt, der Ihre reizende Olympia liebt, wie Sie es thun, und dem ſeine Frau beſchwerlich iſt, wie Ihnen die Ihrige, nicht dem Himmel dankt, daß er ihm eine Gelegenheit, ſeine Freiheit zu erlangen, ſchickt.“


