Teil eines Werkes 
5.-10. Bdchn (1852)
Entstehung
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V b V

Will das beſagen, der Bruch mit Frau von Mailly ſei ernſt?

Das will beſagen, daß ich Ihnen Vollmacht gebe. Herr Herzog, Frau von Mallly und ich, wir ſind ein⸗ ander fortan fremd.

Sie ſagen das mit einer Miene... hm!

Mit welcher Miene ſage ich das?

Mit einer Miene, welche glauben machen würde, Sie beklagen ihren Verluſt.

Ich beklage ihn nicht, nein, Herzog, und dennoch

hat ſie vortreffliche Eigenſchaften.

Sie iſt reizend.

Ohl ich bitte Sie, Herzog, loben Sie mir ſie nicht zu ſehr.

Und warum dies?

Weil ich am Ende ihr Gatte bin.

Nun! folgt aus dem, daß Sie ihr Gatte ſind, Sie müſſen unempfindlich für die Vorzüge der liebens⸗ würdigſten Frau ſein?

Sagte ich Ihnen nicht ſo eben, Herr Herzog, ſie habe vortreffliche Eigenſchaften?

Was Sie nicht abgehalten hat, Frau von Mailly ihre Freiheit zu geben. Eil ich begreife das. Made⸗ moiſelle Olympia...

Gut! dachte Mailly,nun kommt er auf Olym⸗ pia zurück. Dann ſprach er:Ah! haben Sie ſeit den drei bis vier Tagen, daß Sie von Wien zurückgekehrt ſind, ſchon Zeit gehabt, die Bekanntſchaft der Einen und der Andern zu machen?

Ihrer Frau, ja, von Mademoiſelle Olympia, nein; doch geſtern ſagte man in gutem Hauſe, ſie ſei reizend.

In Rambouillet?

Ganz richtig, woher wiſſen Sie das?

Erzählte ich Ihnen nicht, Pecquigny habe mich beſucht?

Es iſt wahr; in der That, er iſt es, der das ſagte.