Teil eines Werkes 
5.-10. Bdchn (1852)
Entstehung
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Olym⸗

V

Herr

großen

weiter,

kannt, en.*

Wahrhaftig? Ja. Nur mache ich Sie zum Voraus darauf aufmerkſam, daß ich ſchlecht geſtimmt bin.

Ahl ah!l rief der Herzog erſtaunt.

Ja, man hat mich ſo eben über dieſen Gegenſtand ausgeforſcht, und die Unterredung iſt mir äußerſt un⸗ angenehm geweſen.

Man hat Sie ausgeforſcht?

Auf eine ſehr klare Weiſe.

Wäre es indiscret, Sie zu fragen, wer dies ge⸗ than hat, Graf?

Bei Gott! nein, um ſo weniger, als ich es ihm durch die Art, wie ich ihn empfangen, verleidet habe, wieder hierauf zu kommen.

Ja, doch mit Allem dem ſagen Sie mir nicht, wer der dienſtfertige Geſandte iſt.

Ohl es iſt ein Freund von mir.

Pecquigny vielleicht? fragte Richelieu aufs Ge⸗ rathewohl.

Ganz richtig! erwiederte Mailly;woher wiſſen Sie das?

Teufel! Pecquigny! murmelte Richelien;der verdammte Höfling, er hat es mir an Schnelligkeit zu⸗

vorgethan.

Dann ſprach er laut:

Und Sle haben ſich geweigert, ihn anzuhoren? fragte der Herzog.

Im Gegentheil, ich hörte ihn bis zum Ende an. Dann, da ich keinen Zweifel mehr hegen konnte, habe ich ihn auf eine Art verabſchiedet, daß ich ihn ſehen ließ, es wäre mir äußerſt unangenehm, wenn er wie⸗ derkäme.

Aber, mein lieber Graf, verſetzte Richelien mit ſeiner einſchmeichelndſten Miene,vielleicht hat er bei Ihnen nicht Alles, was in Erwägung zu ziehen und zu berückſichtigen iſt, geltend gemacht.