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Man umarmte ſich: das war der Gebrauch.
„Können Sie,“ ſagte der Herzog, nachdem er den Förmlichkeiten jede Genüge geleiſtet hatte,„können Sie mir ein halbes Stündchen opfern, mein lieber Graf?“
„Aber, Herzog, Sie wiſſen wohl, daß hier...“
„Ja, hier iſt das Haus der Beluſtigungen, und nicht das der Angelegenheiten.“
„In einer Angelegenheit kommen Sie?“
„Ja, und zwar in einer ſehr dringenden.“
„Ich, ich...“
„Sie ſind nicht allein?“
„Ganz richtig.“
1„Mein Gott! ich bin in Verzweiflung, daß ich Sie öre.“
„Indeſſen, Herzog, wenn es durchaus ſein muß...“
„Es muß durchaus ſein.“
„Daan bin ich zu Ihren Befehlen. Wo beliebt es Ihnen, daß ich Sie empfange?“
„Wenn Sie mir die Wahl laſſen, ſo wünſchte ich, daß wir einen Spaziergang machten.“
„Wir haben den Garten.“
„Vortrefflich.“
„Kommen Sie alſo.“
Mailly ließ Richelien das Speiſezimmer durch⸗ ſchreiten, wo er Pecquigny empfangen hatte, und ſte gingen über eine ganz mit herrlichen, durch eine große Glasglocke beſchützten Blumen beladene Freitreppe in den Garten hinab, der, durch den erſten Froſt zu Grunde gerichtet, ein trauriges, kahles Ausſehen bot.
Man konnte indeſſen noch in dieſen letzten Winter⸗ tagen beurtheilen, was er geweſen, und was er im lauen Hauche des Mai werden würde.
Es war ein langes Gevierte, an den Mauern mit großen Sycomoren eingefaßt, an deren Zweige der Froſt ſeine Stalaktiten, die Winterzierrath, angehängt hatte.
„Herr Herzog,“ ſagte Mailly,„Sie ſehen, wir ſind Olympia von Cloves. I. 23


