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„Ich werde mein Möglichſtes thun,“ erwiederte Olympia.
Um zwei Uhr Nachmittags ſchlief Mailly und träumte fern von Olympia, ſie liebe nur ihn.
Das war ein zu reizender Traum, als daß er lange gedauert haben ſollte.
Sein Kammerdiener kopfte an die Thüre und weckte ihn auf.
„Was gibt es denn wieder?“ fragte Mailly,„und warum weckt man mich auf?“
„Der Herr Herzog von Richelieu will durchaus en Herrn Grafen ſprechen,“ antwortete der Kammer⸗ iener.
„Der Herr Herzog von Richelieu? und aus wel⸗ chem Anlaß?
„Dienſt des Königs!“
„Ahl Teufel!“ rief Mailly, während er raſch auf⸗ ſtand,„ſagen Sie, ich komme.“
LXIV. Herr von Mailly iſt eikerſüchtig auf ſeine Frau.
Der Herr Herzog von Richelieu wartete wirklich, wie es der Kammerdiener geſagt hatte, auf den Grafen.
Sie kamen ſich als wahre Cdelleute auf der einen und der andern Seite artig entgegen. Mailly war nicht der Mann, um wegen eines Vorſchlags, wie es der von Pecquigny geweſen, den Liebenswürdigſten von allen vornehmen Herren jener Zeit ſchlecht zu em⸗
pfangen.


