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„Ich ſage nichts und ich glaube nicht, daß ich den Köͤnig je liebe.“ „Oh! Sie werden ihn lieben, ſage ich Ihnen.“ ö„Sie ſehen wohl, daß alle meine Schwüre unnütz ſind und Ihnen nicht die Sicherheit geben werden; laſſen Sie ſich alſo blindlings führen.“ Mailly warf ſich Olympia zu Füßen. „Meine Freundin,“ rief er,„mein einziges Gut, ich will Sie lange anſchauen, ich werde mich an den Gedanken gewöhnen, daß Sie mich geliebt haben, daß Sie nur mich geliebt haben, und ich werde am Ende glauben, Sie werden immer nur mich lieben.“ 6 Fut nun gerathen wir wieder in die Illuſionen, ra.
„Olympia, Sie ſind grauſam.“ „Nein, ich bin beſtimmt. Sie wiſſen, daß ich ggeſtern in Ohnmacht gefallen bin.“ „Ach! ja.“ „Nun wohl! als ich aus dieſer Ohnmacht erwachte, ſſchien es mir, als ginge ich aus einer Welt hervor, (um in eine andere einzutreten. Die Welt, aus der ich kam, war die Welt der Illuſtonen; die, in welche ich eintrat, war die Welt der Wirklichkeiten. Was bin ich? wohin gehe ich? warum dieſe Delicateſſen? Ich habe ſchon einmal den Herrn gewechſelt, vielleicht werde ich ihn abermals wechſeln. Ich bin ein Schatz, ſagen Sie; ein Schatz wird geſtohlen.“
„Olympia! Olympia!“
„Und ſehen Sie, vielleicht iſt das ein Mittel.“
„Ein Mittel?“
„Ja, Sie zu lieben. Wenn der König mich ſtiehlt... ich fühle, daß ich Sie dann vielleicht lieben werde.“
„lhmpia. Sie durchbohren mir das Herz!“
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„Ja, Sie ſind eine von den erſchrecklichen Frauen, welche ſich immer nach den Zuneigungen zurückſehnen, die Sie verloren haben.“


