Teil eines Werkes 
5.-10. Bdchn (1852)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

und unzweideutige Erklärung zwiſchen Olympia und dem Abbé ſtattfinden. Nein, wenn wir nicht wollen. Und wie dies, wenn's beliebt? d Das iſt gaaz einfach; der Abbé hat nur ein Mit⸗ tel, enttäuſcht zu werden, das, mich bei Licht zu ſehen, wenn ich die Rolle von Olympia im kleinen Hauſe ſpiele. Dieſes Mittel kann er, wenn er Zweifel hat, an⸗ ei wenden, und dann ſind wir wirklich verloren. Kommen wir ſchon jetzt überein, den Abbé nicht mehr in dem kleinen Hauſe zu empfangen: keine Spuren mehr, und man wird nie etwas entdecken. Olympia mag ſich im⸗

merhin ſträuben, ſie mag leugnen, toben, d'Hoirac wird h nicht glauben, daß ſie unſchuldig iſt. L

Ja, doch er wird mich ins Spiel bringen, ent⸗ pi gegnete die Colffeuſe.Er wird mich zur Zeugſchaft J

aufrufen, und ich werde zeugen müſſen. Wohl, Du wirſt zeugen, und das wird das Ver⸗ derben von Olympia ſein. Ja, und wie? Einfältige, eine ſchone Schwierigkeit! Du wirſt b behaupten, Du habeſt das Haus für Olympia gemiethet, und man wird Dir glauben, in Betracht, daß man immer an die Scandale, beſonders von Seiten der Schau⸗ ri ſpielerinnen, glaubt. Die Coiffeuſe ſchüttelte den Kopf. Wir werden uns dabei brennen, ſagte fie. Bahl Haſt Du unſer Geheimniß Jemand anver⸗ traut? ge Ich, Niemand! 3 Fürchteſt Du Dich vor Olympia? Nein, aber ich fürchte mich vor Bannidre. Was ſoll er Dir thun?

*

Bannière? Er wird mich umbringen. me Ci! nein; ich werde ihn durch Liebkoſungen be⸗ ſänftigen. Ich werde ihm eine Minerva ſcheinen, ſo bald rie

er Olympia für ſchuldig hält.