Teil eines Werkes 
4. Bd. (1863)
Entstehung
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221 mich deswegen eines Tages öffentlich inſultirt, Hainault. Sie hatten vollkommen Recht. Vielleicht meinen Sie, ich ſollte heute nichts davon erwähnen. Aber wenn wir be⸗ denken, wie nahe Einige unter uns inzwiſchen den Pforten der Ewigkeit geweſen ſind, ſo werden Sie zugeben, daß dieſer Hochzeitstag etwas beſonders Feierliches hat.

Meine arme Frau hat ſich über jenem Teufelsthore den Rücken gebrochen und deshalb nicht herkommen können. Ich muß Sie Alle bitten, in Güte an ſie zu denken. Alle ſind Sie ſehr freundlich und liebreich gegen ſie geweſen, ſeit ſie das Unglück betroffen, und ſie hat mir aufgetragen, Ihnen zu danken.

Ich ſtand auf, um einen Toaſt auszubringen und habe mich zu perſönlichen Bemerkungen hinreißen laſſen, was bei jedem andern Hochzeitsmahle für einen Verſtoß gegen die feine Sitte gelten würde. Bei der gegenwärtigen Gelegenheit indeß iſt's verzeihlich. Faſt Alle der hier An⸗ weſenden haben herbe Schickſalsſchläge erlitten, und ich denke, wir müſſen Alle hm uns hm in Zukunft zu beſſern ſuchen.

Ich ſagte, ich wäre aufgeſtanden, um einen Toaſt aus⸗ zubringen. Auf das Wohl alſo der tadelloſeſten, vortreff⸗ lichſten Frau, die ich je gekannt habe! Ich ſchlage vor, daß wir auf das Wohl meiner Großmutter, Lady Ascot, trinken.

Und o! wie wir Alle aufſprangen und auf ihre Ge⸗ ſundheit tranken! Kein Menſch dachte an feine Geſell⸗ ſchaftsmanieren nach Allem, was wir gelitten hatten. Da

ſtand jenes feierliche Geſchöpf, Lord Hainault, mit ſeinem Champagnerglaſe in der Hand und gab uns das Eins, Zwei und Drei zum Hurrahrufe, turz, benahm ſich wie