Teil eines Werkes 
4. Bd. (1863)
Entstehung
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hätte ich mich nimmer ſo paſſend benehmen können. Ich muß ſehr auf mich achten. Meine Kraft und Ruhe ſollten mich nicht dergeſtalt verlaſſen. Ich habe in jeder Beziehung ein mäßiges Leben geführt. Vielleicht ein wenig zu mäßig. Ohne mich vorher durch Wein zu ſtärken, mag ich keine zweite ſolche Unterredung wagen. Es wäre nicht gerathen.

Die Chancen ſind wie zehn gegen eines, daß wir nie wieder von Charles hören. Kugeln und Säbel und Cholera. Dann iſt nur noch William da. In dieſem Falle fürchte ich, daß ich geneigt ſein würde, den ältern Zweig der Fa⸗ milie in den Beſitz der Güter zu ſetzen, zum Nachtheile jenes jungen Herrn. Ich wollte, meine Nerven wären ſtärker; dieſe Reizbarkeit derſelben nimmt immer mehr überhand, trotz aller meiner Vorſicht. Könnte ich nur den Wein vertragen!

Rovenshoe mit Ellen als Gebieterin, und Mackworth als ihr Gebieter! Eine büßende Betſchweſter, und ein kluger Mann ihr Beichtvater! Und zwölftauſend Pfund jährlicher Renten! Wenn wir Jeſuiten ganz und gar die Schurken wären, als welche uns die Proteſtanten malen, dann beginge Maſter William eine große Unbeſonnenheit, mit mir unter einem Dache zu hauſen.

Obwol Lord Saltire erräth, daß ich den Schlüſſel in Händen halte? Ich kann mich nicht mehr recht auf un⸗ ſere Unterredung oder auf das, was ich während derſelben geſagt habe, beſinnen. Mein Gedächtniß fängt an, mich im Stiche zu laſſen. Man ſollte einen jüngern Mann auf einen ſolchen Poſten ſtellen. Aber ich würde keinem jüngern weichen. Nein. Der Einſatz iſt zu hoch. Wenn ich mich nur meiner Worte genau erinnern könnte.