Teil eines Werkes 
4. Bd. (1863)
Entstehung
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Ahnt William, daß er, wenn Charles ſtirbt, zwiſchen mir und dem Lichte ſteht? Lord Saltire ſieht dies jeden⸗ falls ein. Ob ich mich nur compromittirt habe? Ich er⸗ innere mich, daß ich ſehr offen und ehrlich geſprochen habe. Was ſagte ich doch zuletzt? Ich habe ein gewiſſes unbehag⸗ liches Gefühl darüber; doch kann ich mich meiner Worte gar nicht entſinnen.

Ich hoffe, daß Butler das Mädchen wohl verwahrt hält. Sollte ich krank werden, ſo hinge Alles von ihm allein ab. O Gott! möge ich nicht krank werden.

Treten wir nun auf die andere Seite der Thür. Lord Saltire blieb ruhig und aufrecht in ſeinem Armſtuhle ſitzen, bis die Thür geſchloſſen war. Dann nahm er eine Priſe. Er ſprach nicht laut, aber er ſchaute ſchlau die Thür an und ſagte bei ſich ſelber:

Sonderbar!

Noch eine Priſe. Darauf ſprach er laut:Außer⸗ ordentlich ſonderbar, bei Gott!

Was iſt ſonderbar? frug Lord Hainault, welcher gerade in's Zimmer trat.

Ei nun, jener Menſch. Er hat mich bis zum letzten Augenblicke getäuſcht. Ich glaubte wirklich, er begönne einfach ehrlich zu werden; aber ſchließlich verrieth ihn ſein allzugroßer Eifer. Seine Miene ſchlichter Ehrlichkeit war eine angenommene; in ſeinen letzten Worten zeigte ſich der wahre Menſch. Sie hätten ſehen ſollen, wie ſein Ge⸗ ſicht ſich veränderte, als er mich einmal ſcharf anſah, und, nachdem er meinen Argwohn eingeſchläfert zu haben glaubte, mir ſagte, die Heirath wäre eine pure Erdichtung. Zum