Teil eines Werkes 
4. Bd. (1863)
Entstehung
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Einen Jeſuiten!

Ja wol. Und zweitens: Dieſe Heirath von Peter Ravenshoe iſt nichts als eine Fiction von Lady Ascot. Ich habe die Ehre, Ihnen einen guten Morgen zu wünſchen, Mylord!

Jede Thür hat ihre zwei Seiten. Dies wird man zugeben. Kein Menſch kann an zweien Orten zugleich ſein. Auch das räumt man mir ein. Sehr gut. Ich werde jetzt erzählen, was ſich nach Beendigung dieſer Unter⸗ redung auf jeder der beiden Seiten der Bibliothekthür zutrug. Welche Seite ſoll ich zuerſt vornehmen?

Ich wähle die Außenſeite. Die Seite, auf welcher Pater Mackworth ſich befand.

Als derſelbe das Gemach verlaſſen hatte, betrachtete er die Thür deſſelben einen Augenblick, wie um ſich zu über⸗ zeugen, daß ſie feſt verſchloſſen war; dann erlitten ſeine Züge eine vollſtändige Veränderung. Sein Geſicht wurde bleich und ſorgenvoll, und als er die Lippen öffnete, um dieſelben anzufeuchten, zitterte die untere. Seine Augen ſchienen aus ihren Höhlen hervorzuquellen und ein blei⸗ farbener Ring umzog ſie. Vor einem der Fenſter blieb er ſtehen und führte ſeine Hand nach der Stirn; auf halbem Wege aber hielt er inne und betrachtete ſeine Finger; die⸗ ſelben zitterten heftig.

Ich bin nicht mehr der Mann, der ich war, ſprach er zu ſich ſelber.Dieſe großen Kampftage erſchüttern mich zu gewaltig. Meine Kraft verläßt mich, Gott helfe mir. Es war ein Glück, daß ich wirklich verdutzt war, als er ſie Miß Ravenshoe nannte. Wäre mir nicht wirklich für's Erſte völlig unbegreiflich geweſen, wen er meinte, ſo