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ſein Lebelang geträumt hat, endlich in all ihrer Schönheit und mit allen ihren Wundern verwirklicht und ſich Blatt für Blatt vor ſeinen Augen entfalten ſieht. In einer romantiſchen Stimmung. Ich kann es nicht beſſer be⸗ zeichnen.
Und wirklich, es iſt kein Wunder, daß ſich ein Mann, der nicht ſeekrank war, in einem Zuſtande des Erſtaunens, der Neugierde, der Heiterkeit und, vor Allem, der Aufregung befand— welche alle vier vereint, meiner Anſicht nach, die⸗ jenige Gemüthsverfaſſung bilden, die ich die romantiſche, donquixotiſche, ritterliche nenne, und welche in der That eine höchſt angenehme Gemüthsverfaſſung iſt. A propos der Neugierde: da war genug zu ſehen und zu hören, um den gleichgültigſten Menſchen neugierig zu machen. Wohin ging es eigentlich? Wo ſollte der Streich geführt wer⸗ den? Wo ſollten die Kriegshunde zuerſt ihre Zähne ein⸗ ſchlagen? Sollte es ein Feldzug werden, eine Belagerung, oder was ſonſt? Heiterkeit:— waren nicht ſeine Kame⸗ raden lauter brave, offenherzige Burſchen und war er nicht Aller Liebling? Und Erſtaunen und Aufregung:— die gab es in Hülle und Fülle und ſie verſprachen auch zu dauern. Ei, das Schiff allein war ſchon ein Wunder. Das größte in der ganzen Welt, mit 500 Reitern und Pferden, und ehe
s noch fünf Stunden in See war, wußte Jeder am Bord, daß der Befehlshaber mit der gelaſſenen Miene die ganze Strecke mit vollem Dampfe durchjagen würde. Wer konnte es müde werden, in den eiſengepanzerten Brunnen auf die Maſchinerie hinabzuſtaunen und auf die geſchäftigen Kur⸗ beln und ſtoßenden Pumpen, oder, hatte man endlich genug davon, auf das ſeltſame, nebelhafte Bild zu blicken, das die


