Teil eines Werkes 
3. Bd. (1863)
Entstehung
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und das letzte Hurrah verhallt war und das große Schiff auf ſeiner Botſchaft des Zornes, des Jammers und des Ruhmes den Strom hinunterſchwamm, da ſchaute Charles, als ein neuer Menſch, der eine neue Lebensbahn vor ſich hat, auf die Thürme von Southampton zurück.

Die wenigen Monate der Erniedrigung, des kummer⸗ vollen Brütens, der Gleichgültigkeit und Hülfloſigkeit ließen dieſe kurze Epiſode ſeines Lebens als die ſchönſte und glücklichſte von allen erſcheinen. Der plumpſte Re⸗ krutentölpel im Regimente fühlte ſich gewiſſermaßen ge⸗ adelt und erhoben; Charles aber mit ſeiner überaus zarten, empfindſamen, romantiſchen Natur, er war, wie die Fran⸗ zoſen ſagen, ganz téte montée. Die niedrigſte Knechts⸗ arbeit gewann in ſeinen Augen eine Art von Glorie und Erhabenheit. Sein Pferd warten und das Verdeck ſcheuern helfen? Warum nicht? Dieſes Roß ſollte ihn zum luſtigen Heldenſtrauße tragen. Entbehrungen, ſchwere Arbeit, ſchlechtes Wetter, Krankheit, Tod: was waren ſie bei ſeiner Jugend, ſeiner Geſundheit, ſeiner Kraft, und ſeinem Muthe? Sie waren keines Gedankens werth, höchſtens eines Lächelns. Ja! Dieſer Krimzug war die edelſte, vielleicht die glücklichſte Zeit ſeines Lebens. Um uns eines entlehnten Gleichniſſes zu bedienen: es war wie ein wehmüthiger, ſchöner Herbſtſonnenuntergang vor Ein⸗ bruch der dunklen Nacht. Es war ihm zu Muthe, wie einem Knaben in den Sommerferien, der ein Gehölz oder ein ſchönes Thal durchſtreift, welches er lange aus der Ferne geſehen und endlich erreicht hat; oder wie Einem, der als Fremder in einem neuen Lande allein in den Wald hinein⸗ reitet, einem unbekannten Ziele zu, und die Welt, von der er