Teil eines Werkes 
3. Bd. (1863)
Entstehung
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daß dies nutzlos war; aber ſie bemühte ſich, Lord Ascot bei guter Laune zu erhalten. Sie hatte dafür ihre Gründe; ſie wollte ſich ſein Ohr gewinnen und wünſchte, daß er ihr genau anvertrauen möchte, wie weit die Dinge zwiſchen ihm und Lord Saltire gediehen waren. Lord Ascot war todt, Charles Ravenshoe wahrſcheinlich zu Alyden, inmitten der Cholera, und Lord Saltire's ungeheures Vermögen ging, ſo zu ſagen, betteln. Benahm ſich Welter jetzt plump und ungeſchickt, jetzt, wo das Band zerriſſen war, das ſein Vater zwiſchen den Beiden abgegeben hatte,— dann waren ſie in der That zu Grunde gerichtet. Und er war ſo fürchterlich dreiſt in ſeinen Reden.

So ſtrengte ſie ihren Witz an, um ihn bei guter Laune zu erhalten, bis ihr Geſicht ſpitz und mager wurde. Zu Zeiten hatte ſie damit eine gar ſchwere Aufgabe; denn dort oben im leeren Hauſe zu Ranford lag Etwas, das Lord Ascot hin und wieder finſter und zornig machte, wenn es ihm in die Gedanken kam. Ich glaube, der Mann hatte, trotz all' ſeiner Wildheit und Rohheit, ſeinen Vater, in ſeiner eigenen Art, von Herzen geliebt.

Eines Abends, etwa zwei Tage nach dem Begräbniſſe, fand zwiſchen unſeren Beiden eine Conferenz im Ankleide⸗ zimmer ſtatt, und da ihre Unterhaltung ſehr bedeutungsvoll war, muß ich dieſelbe ſorgfältig wiedergeben.

Als er zu ihr hereinkam, ſaß ſie mit auf dem Schooße gefalteten Händen da und ſah dabei ſo wunderbar ſchön aus, daß es Lord Ascot, beſtürzt und ſorgenvoll wie er ſich auch im Augenblicke befand, bemerkte und ſtolz und entzückt ward über ihre Schönheit. Eine größere Närrin wie ſie wäre ihm wahrſcheinlich mit einem Blicke der Liebe be⸗