Teil eines Werkes 
3. Bd. (1863)
Entstehung
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mich in's Haus geſchlichen, um ein Verbrechen zu be⸗ gehen, und ganz gewiß auch behaupten, ich wäre ein alter Dieb und ſchon früher verurtheilt worden. Nein. Ueber dieſer Treppe befindet ſich, im natürlichen Laufe der Dinge, der Schrank des Stubenmädchens. Was dürfte ich darin wol finden, das mir als Vetheidigungswaffe dienen könnte.? Eine Kehrichtſchaufel. Mit einer Kehricht⸗ ſchaufel ließe ſich ſchon viel ausrichten, wenn es zu einem Handgemenge käme. Wie wäre es, wenn ich alle die ſieben Sachen des Mädchens herausholte und auf der Treppe auf⸗ häufte und dann»Feuerl«ſchrie, ſo daß meine Feinde, wenn ſie herauskämen, über dieſelben ſtolperten und hinfielen? Aber das hieße die Offenſive ergreifen, und ich habe noch keinen vernünftigen Grund, irgend Jemanden anzufallen.“ Obgleich Charles ſich durch ſolchen Unſinn zu tröſten ſuchte, war er doch weit entfernt, ſich behaglich zu fühlen. Zu bleiben, wo er war,— das konnte er nicht aushalten, und dennoch wagte er kaum, unaufgefordert in die höheren Regionen hinaufzuſteigen. Ueberdies war er feſt über⸗ zeugt, daß ein Krawall in Ausſicht ſtand, ja, unvermeid⸗ lich war, und, wenn auch ein tapferer Mann, mochte er denſelben doch nicht beſchleunigen. Er irrte ſich in ſeinen Vermuthungen über das Haus, in dem er ſich befand. Endlich faßte er ſich ein Herz und taſtete die Treppe hin⸗ auf. Er kam an eine Thür, durch deren Schlüſſelloch ein helles Licht ſtrömte. Eben ging er mit ſich zu Rathe, ob er die Thür öffnen ſollte oder nicht, als ein Schatten am Schlüſſelloche vorüberſchwebte, doch ohne daß er ein Geräuſch hörte; eine Minute ſpäter vernahm er jedoch das Schließen einer fernen Thür. Länger ertrug er es