Teil eines Werkes 
3. Bd. (1863)
Entstehung
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nicht. Er öffnete die Thür, vor der er ſich befand, und trat in eine Flut hellen Lichtes.

Er ſah ſich in einem ſchönen, mit Marmor belegten kleinen Vorſaale, deſſen Wände mit Frescogemälden und Vergoldungen bedeckt waren. Rings an den Wänden ſtan⸗ den Blumenvaſen und auf dem Boden lagen ſchmale Streifen von indiſchen Matten. Das Gemach wurde durch einen einzigen Kronleuchter erhellt, der von vier großen, bis auf den Fußboden hinabreichenden Trumeaur widergeſpiegelt wurde, welche Charles' braunes Antlitz und ſeine Reit⸗ ſtieſeln ſehr eigenthümlich zurückwarfen. Das tout en- semble war ſehr ſchön; aber was Charles auffiel, war der ſchlechte Geſchmack, einen Vorſaal wie ein Geſell⸗ ſchaftszimmer zu decoriren.„Genau, wie ſie's in derlei Häuſern machten“, dachte er.

Auf dem Tiſche ſtanden nur zwei Hüte, und Charles war froh, in dem einen derſelben den ſeines höchſt geſchätzten Herrn zu erkennen.„Hol' ihn der Henker mit ſeiner Ver⸗ rücktheit, die mich an einen ſolchen Ort geführt hat!“ dachte Charles.

Dies war offenbar der Vorſaal, von dem Hornby ge⸗ ſprochen hatte, und Charles erinnerte ſich, wie dieſer ihm gerathen, ſich zu ſtellen, als ſchliefe er. So ſtreckte er ſich denn auf drei Stühle aus und zog ſich den Hut über die Augen.

Vorſaalſtühle ſind hart, und obgleich Charles über den Eigenthümer des Hauſes wegen ſeiner verſchwenderiſchen Decorationen ſpeben erſt geſpöttelt hatte, wünſchte er jetzt doch, daß derſelbe ſein Syſtem noch etwas weiter durchge⸗ führt und ſeine Stühle mit Polſtern verſehen hätte. Aber