war, als ihr großes Gewicht. Die Dame war Lady Welter und der Mann Lord Welter's vertrauter Schurke. Der Wirth glaubte, ſie hätten Hunt und Roskell's Ju⸗ welenladen beraubt und wären jetzt mit der Beute auf der Flucht, bis er den Mann zufällig ſagen hörte:„Ich glaube, das iſt Alles, Mylady“, worauf er ſich vollkommen be⸗ ruhigte Die Sache aber verhielt ſich ſo, daß alle dem Hauſe Ascot gehörigen Renngewinnſte, die goldenen Präſentir⸗ teller und 6pergnes, die Silberpokale und wol gar einige von den Familienkleinodien die Zuſtände in England ſo herzlich ſatt hatten, daß ſie ſich zu einem kleinen Ausfluge nach dem Continent entſchloſſen. War es nicht die Pflicht einer gehorſamen Gattin, für eine ſichere Unterkunft dieſer Gegenſtände zu ſorgen? Wenn irgend ein unternehmender Hausbrecher den Einfall gehabt hätte, in dieſer Nacht dem „Brückenhötel“ ſeinen Beſuch zu machen, und dazu das Glück, mit der Beute zu entkommen, ſo hätte er ſich mit den ſchwererworbenen Früchten ſeines tugendhaften Lebens⸗ wandels in ferne glücklichere Lande zurückziehen können, etwa mit der Ausſicht, in ein paar Jahren Congreßmitglied zu werden. Wer weiß?
Und hätte Mylord Welter's vertrauter Schurke den Einfall gehabt, Sr. Lordſchaft edle Gemahlin auf ihrem Heimwege anzufallen und auszuplündern— weſſen er voll⸗ kommen fähig war— und ſich ebenfalls unentdeckt aus dem Staube gemacht, ſo würde er um eine Summe von ſieben⸗ hundert und vierundneunzig Pfund, drei halben Kronen und einem Dreipenceſtücke reicher geweſen ſein; das heißt, wenn er den Handſtreich ausgeführt hätte, ehe Lady Welter den Droſchkenfuhrmann bezahlte. Aber der Hausbrecher


