ſowol, als der Kammerdiener, verfehlten den günſtigen Mo⸗ ment, und der letztere bereut dies noch bis auf den heu⸗ tigen Tag.
um elf Uhr deſſelben Abends lehnte Lady Welter, wieder zum Tode gelangweilt, in einem Sofa ihres höchſt eleganten Geſellſchaftszimmers. Als Lord Welter, Hornby, Sir Robert Ferrers und einige Dragoneroffiziere erſchienen, gähnte ſie, als ob das Leben doch in Wahrheit eine ganz un⸗ erträgliche Bürde wäre. Ob ſie Landsknecht ſpielen wolle? O ja; Alles in der Welt nach einem elenden, einſamen Abende. Wäre das nicht das Spiel, wo man drei Karten hätte und nicht herauszukommen brauchte, wenn man nicht Luſt hätte? Wolle ihr Welter oder ſonſt Jemand etwas Geld leihen? Sie hätte irgendwo ein Dreipenceſtück und einen Schilling; doch dies wäre vermuthlich nicht genug? Wo war Sir Robert's kleiner Bruder? Schlafen gegangen? Wie garſtig von ihm; ſie hätte ſich in ihn verliebt, und ihre ganze Hoffnung darauf geſetzt gehabt, ihn heute Abend wiederzuſehen, und dergleichen mehr.
Lord Welter gab ihr einen Schlüſſel und ſagte ihr, ſie würde etwas Geld in ſeinem Toilettenkaſten finden. Als ſie das Zimmer verließ, ſah Hornbh, der Beide beobachtete, wie ſie einen ſchnellen Blick des Einverſtändniſſes aus⸗ tauſchten, und er lachte innerlich.
Ich habe ſagen hören, daß Landsknecht um einen un⸗ beſchränkten Einſatz von Gnineen ein ſcharmantes Spiel, im höchſten Grade gemüthberuhigend und außerordentlich ſittenveredelnd iſt. Ich ſpreche vom Hörenſagen, da Um⸗ ſtände, über die ich keine Macht beſaß, meine perſönliche Bekanntſchaft mit dem Spiele verhindert haben. Soviel
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