Teil eines Werkes 
3. Bd. (1863)
Entstehung
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Geld abnehmen zu laſſen. Als Lord Welter an jenem Tage in Piccadilly Charles' Knie ſtreifte, überlegte er eben, ob er Hornby wieder einladen ſollte oder nicht. Wie er Charles ſo unbewußterweiſe berührte, kam er zu dem Ent⸗

ſchluſſe, daß er verſuchen wollte, welchen Handel er mit

der Ehre von Charles' Schweſter machen könnte, die er ſchon ſo ſchmachvoll gekränkt hatte. Und Charles ſah, wie ſie auf dem Balcon ihre Uebereinkunft trafen. Wie wenig ließ er ſich träumen, um was es ſich dabei handelte!

Lord Hainault hatte Recht. Lord Welter war ein Schurke. Hornby aber nicht, wie wir ſehen werden.

Hornby liebte das Spiel um des Spieles ſelbſt willen. Und ein wie verſchwenderiſcher Dandy er auch war, ſo kam doch zu Zeiten ſeines Vaters Advocatenblut in ihm zum Vorſchein, und, obgleich er jeden Preis gezahlt hätte, um in Ellen's Nähe zu ſein und mit ihr zu ſprechen, zuweilen konnte er doch nicht umhin zu gewinnen, zu Lord Welter's großer Entrüſtung und ſeiner eigenen ebenſo großen Beluſti⸗ gung. Ihr Spiel war meiſtens Piquet oder Ecarté. Ina beiden war er Lord Welter überlegen, und bei ſeinem Glück und ſeinem beſſeren Spiele wurde es ihm oft außerordentlich ſchwer, mit Anſtand zu verlieren. Mitunter, wie geſagt, vergaß er auch ſeine Pläne und gewann fürchterlich. Doch bereute er es ſtets, wenn er bemerkte, wie Lord Welter wüthend wurde, und verlor dann wieder pflichtſchuldig, obſchon er ſich dabei kaum eines Lächelns enthalten konnte Bei Alledem machte der Ueberſchuß, den er Lord Welter geſtattete, ein ziemlich wichtiges Item im precären Ein⸗ kommen dieſes Edelmanns aus.

Aller ſeiner Opfer ungeachtet aber gelang es ihm nur