Lord Welter ſah dies und benutzte es als eine Lock⸗ ſpeiſe, um Hornby zum weitern Spiele zu veranlaſſen- Ellen's Anweſenheit war natürlich von großer Anziehungs⸗ kraft für ihn, und er kam und ſpielte. Unglücklicherweiſe aber für Lord Welter wandte ſich nach einigen Abenden das Glück, oder Hornby ſpielte mit mehr Vorſicht. Er begann wieder zu gewinnen, und zwar in einem Grade, daß My⸗ lord Welter, zur Zeit, wo Adelaide in's Haus kam, ziemlich genug hatte von Lieutenant Hornby, und ſich der Hoffnung hingab, nunmehr ſeiner und Ellen's zugleich losgeworden zu ſein; denn Se. Lordſchaft war kein Narr in gewiſſen Dingen und ſah ganz klar, daß Hornby von leidenſchaft⸗ licher Liebe zu Ellen entbrannt war, und mehr noch, daß die arme Ellen dieſe Neigung ebenſo tief erwiderte.
Deshalb war er überraſcht und aufgebracht, ſie noch in London vorzufinden. Sie wollte nicht gehen. Sie wollte bleiben und Adelaide bedienen. Man hatte ſie gebeten, das Haus zu verlaſſen, aber ſie hatte den Mann, den ſie liebte, mit ſcharfen Worten zurückgewieſen. Das arme Mädchen, ſie hatte ihre Gründe, und wir werden dieſelben erfahren. Jetzt weiß man, warum ich ſagte, ob nicht Charles des Lieutenants Haus in Aſche gelegt hätte, wäre ihm Alles bekannt geweſen. Aber man wird ebenſo geneigt ſein, Hornby ſofort zu verzeihen, wie Charles es that, als er Alles erfuhr.
Die Folge jedoch, daß Ellen als Adelaide's Dienerin im Hauſe blieb, war die, daß Hornby den Zutritt in die Villa zu St. John's Wood um jeden Preis zu behaupten beſchloß. Lord Welter errieth es und vermuthete, daß Hornby geneigt ſein würde, ſich zu dieſem Zwecke ein wenig


