Teil eines Werkes 
3. Bd. (1863)
Entstehung
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behrungen kämpfen, ſich hier und dort einſchränken und ſparen müſſen, doch das iſt Beiden recht dienlich. Sie werden dann nicht Kaſte verlieren. Es gibt in der Welt noch viel Schlimmeres, als bloſe Unbequemlichkeit. Be⸗ trachten wir die nackten Thatſachen, die Niemand leugnen kann. In der großen Welt ſowol, als im höheren Mittel⸗ ſtande gibt es eine Unzahl von jüngeren Söhnen: Secretäre in den verſchiedenen Staatsbureaus, oder Offiziere der Armee und dergleichen; Nichtheirather, wie's im faſhio⸗ nablen Kauderwälſche heißt, die zu Diners und Bällen ge⸗ laden werden und mit Mädchen plaudern und tanzen, welche ihres Gleichen ſind und jede Gelegenheit haben, Verhältniſſe mit ihnen anzuſpinnen. Und doch, wenn aus dieſer zahl⸗ reichen Schaar ſich Einer unterfängt, ſich in eines jener Mädchen zu verlieben, oder ihm einen Heirathsantrag zu machen, ſo wird dem Verwegenen augenblicklich der Zutritt zum Hauſe unterſagt werden. Die Väter und Mütter ſelbſt ſind's, auf die zu großem Theile der Tadel der Verhältniſſe fällt, gegen welche ſie ſich mit ſo lauter Entrüſtung aus⸗ ſprechen. Aber ſelbſt das Geſchrei, das ſie gegen dergleichen Beziehungen erheben, iſt ein hoffnungsvolles Zeichen. Als Lieutenant Hornby auf- und abwandelte auf der Erde, um zu ſehen, in welches Unheil er gerathen könnte, hatte er einen hübſchen Coup nach dieſer Richtung gethan, da er in einer Spielhölle die Bekanntſchaft Lord Welter's machte. Hornby war ein ſehr guter Burſche. Es gab für ihn zwei Hauptlebensgenüſſe. Der eine war, wie ich mit Vergnügen berichte, ſein Beruf, in welchem er arbeitete wie ein Pferd, und der andere, zu meinem Be⸗ dauern geſtehe ich es, das Spiel, worin er viel mehr leiſtete,