großen Geſellſchaft, es röche Jemand nach dem Pferde⸗ ſtalle.“
„Die liebe alte Seele“, ſagte Lady Ascot.„Welch' reizenden, feinen Witz ſie hat! Indeſſen werden Sie doch wiederkommen müſſen. Jedes Jahr, wol zu merken.“
„Fatum!“ ſagte Saltire.„Aber was gibt es?*
„Was halten Sie von Ascot's Buben?“
„O, guter Himmel!“ xief Lord Saltire aus.„Alſo darum hat man mich hierher geſprengt, um über einen Schulbuben meinen Rath zu ertheilen! Nun, meiner Anſicht nach, ſieht er wie ein gräulicher kleiner Fuchs aus,— ſeiner lieben Mama ſo ähnlich, wie nur möglich. Ich pflegte ſtets in der Erwartung zu leben, daß ſie mich,„mein ſchöner Herr“ anreden und mir wahrſagen würde.“
Lady Ascot lächelte. Sie kannte ihren Mann. Sie wußte, daß er für ſie und die Ihrigen ſein Leben opfern würde.
„Er wird jetzt außerordentlich läſtig“, ſagte Lady Ascot.„Was empf—“
„Schicken Sie ihn nach Eton“ ſagte Lord Saltire.
„Aber er iſt ſehr wild, James und—“
„Schicken ſie ihn nach Eton, Maria, verſtehen Sie mich?“
„Aber Ascot will ihn nicht fortlaſſen“, ſagte Lady Ascot.
„So, er will ihn nicht fortlaſſen?“ ſagte Lord Saltire. „Nun nichts mehr von dem jungen Fuchſe! Spielen wir unſere Partie Piquet in Frieden!“
Am folgenden Morgen hatte Lord Saltire eine Unter⸗ redung mit Lord Ascot, und zwei Stunden darauf war


