Teil eines Werkes 
3. Bd. (1863)
Entstehung
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Leute der jetzigen Zeit ein ungemein flottes Haus nennen.

Flott genug:Immer bergab und ohne Hemmſchuh. Sehr bald trotzte Welter ſeiner Großmutter, und um ſeinen Vater kümmerte er ſich nicht. Lord Ascot aber hatte eine ſolche Affenliebe zu dem Knaben, daß er ihm nichts verſagte, und ſogar zu lachen pflegte, wenn er impertinent gegen die Großmutter war, die Lord Ascot ſelbſt doch, um ihm Gerech⸗ tigkeit widerfahren zu laſſen, mehr hochachtete, als irgend ein anderes lebendes weibliches Weſen. Man verſuchte es mit Hauslehrern, und durch eine glückliche Combination von Muthwillen und Halsſtarrigkeit beſiegte Lord Welter ihrer drei in ebenſo vielen Monaten. Die Sache war hoff⸗ nungslos. Lord Ascot wollte nichts davon hören, daß der Thunichtgut auf die Schule geſchickt würde. Er war ja ſein einziger Sohn und ſein ganzes Glück. Er konnte ſich nicht von ihm trennen, und als die alte Lady darauf beſtehen wollte, wurde er widerſpenſtig, wie er es zuweilen ſein konnte, und erklärte beſtimmt, er wollte nicht! Der Knabe würde ſchon noch gut thun. Er wäre in deſſen Alter ebenſo ge⸗ weſen, und man ſehe ihn nur jetzt an!

Lord Ascot täuſchte ſich. Er war nicht ganz wie Lord Welter in ſeinen Kinderjahren, im Gegentheil ein ſehr ruhiger Knabe geweſen. Lord Ascot legte großen Werth auf das Blut, von welchem ſeine Pferde ſtammten und verſtand derlei Dinge aus dem Fundamente. Wie kam er alſo dazu, nicht den Unterſchied zu ſehen zwiſchen dem ſanften, feinen Geſichte ſeiner Mutter, welches zart und weiblich blieb, trotz aller ihrer heftigen Leidenſchaftlichkeit, und dem groben, dummen, ſchönen, zigeunerhaften ſeiner Gattin,