„Du ſollteſt zu ihm gehen, Welter. Um des bloſen Anſtandes willen.“
„Fahr' nach Hauſe, ſage ich Dir. Laſſe die Sachen, Du weißt ſchon, packen und nach einem der Hotels in der Nähe von der London⸗Brücke ſchaffen. Unter irgend einem Namen. Sei heute Abend zu Hauſe, in Staats⸗ toilette und in völligem Jubel, und behalte ein paar Hundertpfundnoten im Hauſe. Hierher, Ihr Burſchen! Mylady's Pferde. Geſchwind!“
Der arme kleine Dick Ferrers hatte mehr zu hören bekommen, als er gewünſcht; in ſeiner fürchterlichen Auf⸗ regung aber hatte Lord Welter ihn nicht bemerkt. Er erluſtirte ſich auf dem Heimwege nicht mit ſeinem Blas⸗ rohre und ſprach ſehr wenig. Am Abende war die ganze Geſellſchaft in Hornby's Wohnung verſammelt und der kleine Dick Anfangs ſo ſtill, daß ſein Bruder ihn unter einem Vorwande bei Seite nahm und ihm ein paar haſtige, liebevolle Worte ſagte.
„Dick, mein Sohn, Du haſt gewiß Geld verloren. Wie viel? Du ſollſt es morgen haben!“
„Keinen halben Penny, Bob; aber ich war, gleich nachdem das Rennen vorüber, auf Lady Welter's Wagen, und hörte dort mehr, als ich hätte hören ſollen.“
„Du konnteſt es nicht ändern, hoffe ich.“
„Ich hätte es ändern ſollen; aber es kam ſo plötzlich, daß ich nichts machen konnte. Und nun kann ich mir nicht das Herz dadurch erleichtern, daß ich es Jemandem mittheile.“
„Vermuthlich irgend eine Schurkerei von Welter“, ſagte Sir Robert lachend.„Es hat nicht viel zu bedeuten, nur ſage Niemandem Etwas davon, weißt Du.“ Darauf


