Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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ben noch ein ſehr junger Mann, ein ſo mäßiger, geſcheidter und nit⸗ verſtändiger Mann war, wie einer in der Garde oder in

England. Doch Adelaide hatte eine Geſchichte über ihn

gehört. Nämlich, als er einſt mit einer Anzahl von Freun⸗

gen den nach Greenwich zum Diner gefahren war und etwa len zwei bis drei Gläſer Wein genoſſen, hatte er ſich in den ſich Kopf geſetzt, er fange an betrunken zu werden; worauf er, ang aus Furcht ſich zu compromittiren, den ganzen Abend kein und Wort mehr hatte ſprechen wollen. und Die Anderen lachten über Ferrers. Auch Lord Welter; er war entſchloſſen, daß ſeine Frau ihn nicht zum Narren ge haben ſollte. Jetzt aber begannen Alle ſich zurückzuziehen en⸗ und ihre Plätze einzunehmen, um dem Rennen zuzuſchauen. ſie Der kleine Dick Ferrers, deſſen ganzes Leben nichts war, ce: als eine einzige große Gutmüthigkeit, blieb bei Lady Welter, en weil es ihm leid that, ſie ſo verlaſſen zu ſehen, obſchon zert er ſich entſetzlich vor ihr fürchtete. Charles drängte ſich mit it ſeinem Freunde, Mr. Sloane, bis vorn an das Gitter, an el welches er ſich im höchſten Intereſſe feſt anklammerte. Er liebte die Pferderennen leidenſchaftlich und vergaß Alles, gi ſelbſt ſeinen armen, gütigen, alten Freund, Lord Ascot, ju indem er jedes Pferd muſterte, das vorbeigeführt wurde, und ei zu errathen verſuchte, welches von ihnen gewinnen würde. Haphazard war das Pferd, daran konnte kein Zweifel 5 ſein. Ein Hurrah erſcholl in der ganzen Reihe, als es majeſtätiſch daher geſchritten kam, wie wenn es wüßte, 43 daß es der Held des Tages war. Bill Sykes und Car⸗ narvon waren ſo gut wie möglich; aber Haphazard war

u beſſer. Charles erinnerte ſich Lady Ascot's thränenvoller Weiſſagung, daß es nicht ausdauern würde; allein er

Kingsley, Ravenshoe. II. 15