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ihn an und lachte und vergaß ſofort Alles, was Welter und alle die Anderen betraf.
„Ich möchte meine Stiefeln gewichſt haben“, ſagte er.
Der Knabe verſetzte:„Ich kann dieſe verflixten Reit⸗ ſtiefeln nicht putzen. Ich habe am Dienſtag einem Reit⸗ knechte die Stiefeln gewichſt, und er knuffte mir den Kopf, weil ich die Stolpen ſchwarz gemacht hatte. Wo iſt der Knopf hingeflogen?“
Und Charles ſagte:„Du kannſt den untern Theil meiner Stiefeln putzen, ohne Schaden anzurichten. Dein Knopf liegt hier, am Laternenpfahl.“
Der Knabe las ſeinen Knopf auf und machte ſeinen Wichsapparat bereit. Ehe er aber an's Werk ging, ſah er zu Charles' Geſichte auf, als ob er ſprechen möchte. Dann begann er eifrig zu putzen; doch in einer halben Minute hielt er inne und blickte wieder auf.
Charles ſah, daß der Knabe ihn gern hatte und mit ihm zu ſprechen wünſchte; deshalb begann er mit Strenge:
„Wie kamſt Du dazu, mit einem Meſſingknopfe Fünf zu ſpielen, wie?“
Der Knabe ließ augenblicklich die Arbeit fahren und ſagte:„Ich habe keinen Ball.“
„Wenn Du ſo mit geprägten Metallſtücken in der Straße umherſpielſt, ſo führt das bald zu ſchlimmerem Spiele, und von da bis zum Galgen iſt's nicht weit, das kann ich Dir verſichern.“
Der Knabe ſchien nicht zu wiſſen, ob Charles ſcherzte oder nicht. Er warf einen ſchnellen Blick auf ſein Geſicht; da er indeß dort kein Vorzeichen eines Lächeln wahrnahm, ſpie er auf ſeine Bürſte und ſagte:


