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ſeinen Weg kreuzen möge; ſonſt dürfte es leicht ein Unglück geben.
Doch ſein Zorn war ſchnell vorüber. Er hatte eben einen ſolchen Anfall, während er jetzt ſo dahin wanderte, und verſuchte, als ein guter Geſell, ihn niederzukämpfen, indem er an Lord Welter dachte, wie er als Knabe ge⸗ weſen und ehe er ein Schurke geworden war,— als er an die St.⸗Peterskirche in Eaton Square kam und ſtehen blieb, um ein paar ſchöne Pferde zu betrachten, die aus Salter's Reitbahn kamen.
An das Oſtende der St. Peterskirche legt ſich ein kurzes Stück weißer Mauer, und vor dieſer Mauer war ein kleiner Schuhputzer.
Er gehörte nicht zu der regelmäßigen Brigade mit rothen Hemden, ſondern war ein„Araber“ von reinſtem Waſſer, d. h. ein vollkommener kleiner Betteljunge. Er mochte ſieben bis acht Jahre alt ſein; doch war er klein für ſein Alter. Seine ganze Kleidung beſtand aus zwei Stücken, einem zerlumpten Hemde ohne Knöpfe und mit nur anderthalb Aermeln, und einem zerfetzten Paare von Beinkleidern, die, ſo klein er war, ihm nicht einmal bis unter die Knie reichten. Füße und Kopf waren unbedeckt; und unter einem wilden, verworrenen Haarbüſchel ſchaute ein hübſches, ſchmutziges, ſchelmiſches Geſicht hervor mit funkelnden grauen Augen, das etwas unendlich Komiſches hatte. Charles ſtand ſtill und betrachtete ihn und fühlte, was wir vielleicht Alle ſchon einmal empfunden haben, daß nämlich in gewiſſen Zeiten, wo uns Zorn und Verdruß er⸗ füllen, die Unterhaltung mit Kindern das Beſte für uns iſt.
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