del den hrel chen,
1 ſeine Habe vergeudet und ſeine Seele dem Verderben ent⸗ gegenführt.“
Lord Saltire lächelte anmuthig, verbeugte ſich höflich und nahm eine Priſe.
„Weshalb dringen Sie in meine Wohnung ein und beſchimpfen meine Gäſte?“ ſagte Denſil mit einem zor⸗ nigen Blicke auf den Prieſter, der mit gefalteten Händen gelaſſen daſtand, wie ein ſchwarzer Pfeiler.„So etwas iſt unerträglich.“
„Quem Peus vult“, ete. Pater Clifford ſah dieſen finſtern Blick nicht zum erſten Male, doch ließ er ſich nicht von ihm warnen. Er ſprach:
„Ich habe den Auftrag, nicht ohne Dich heimzukehren. Ich befehle Dir alſo, mir zu folgen.“
„Befehlen! Mir, einem Ravenshve befehlen!“ rief Denſil wüthend.
Das Uebel ärger zu machen, begann jetzt der Pater Clifford ſeinerſeits die Geduld zu verlieren.
„Du wäreſt nicht der erſte Ravenshoe, dem ein Prieſter befohlen, und wahrhaftig nicht der einzige, der auch zu ge⸗ horchen gehabt hätte“, erwiderte er.
„Und Sie nicht der erſte Eſel von einem Prieſter, welchen ein Ravenshoe mit der Wucht ſeines Zorns träfe“, entgegnete Denſil roh.
Lord Saltire lehnte ſich bequemer in ſeinem Seſſel zurück und ſprach in die leere Luft hinein:„Ich wette fünf gegen eins auf den Prieſter.“
Das war zu viel. Denſil hätte gern mit Saltire Streit angefangen, doch das hieße ſicherer Tod— denn


