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der Lord war der fürchterlichſte Piſtolenſchütze in Europa. Er gerieth in Wuth und verlor alle Faſſung.
„Zur— möge er gehen, noch weiter als ins Fegefeuer!“ ſchrie er den Prieſter an und erging ſich in Gottesläſterungen, indem er voll Nachdruck den Glauben ſeiner Väter, ja, jeg— lichen Glauben überhaupt verſchwor.
Auch der Prieſter kam in Hitze und Wuth, antwortete in nichts weniger als gemäßigten Ausdrücken, und verließ ſchließlich das Zimmer, indem er ſich die Ohren zuhielt und den Staub von ſeinen Füßen ſchüttelte. Lachend ſchob Lord Saltire ſeinen Seſſel wieder an den Tiſch.
„Ihre Güter ſind wol Fideicommiß, Ravenshoe?“ frug er.
„Nein.“
„Oh!—'s iſt an Ihnen, zu geben, mein Lieber.“
Wenige Tage darauf erhielt Denſil einen zornigen Brief von ſeinem Vater, in welchem dieſer vollſtändigſte Abbitte und Widerruf und ſeine augenblickliche Rückkehr forderte. Denſil aber fühlte ſich zu keiner Abbitte bewogen und ſprach die Hoffnung aus, nicht vor Ende der Saiſon heimzukommen. Sein Vater ſchrieb wieder: er verzichte auf die Ehre ſeiner ferneren Bekanntſchaft und übermachte ihm einen Wechſel von fünfzig Pfund Sterling zur Deckung allfälliger Schul⸗ den, die, wie ihm bewußt, ſich auf etliche Tauſend beliefen. Bald rührten ſich die katholiſchen Kaufleute und Handwerker, die er mit ſeiner Kundſchaft beehrt hatte, und drangen auf Zahlung, und jetzt ſah Denſil ein, daß ihn die Beleidigungen, die er ſeinem Glauben und ſeiner Parteizugefügt, um ſeinen Rang, um Vermögen und Stellung gebracht hatten. Er hatte die partie prétre beſchimpft und ſollte jetzt ihre
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