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gend, in liebevoll herabgebeugter Haltung, neben dem Greiſe, der noch in würdiger ſchwarzer Amtstracht, an den heißen Sonnenſtrahlen ſeine Freude zu haben ſchien. Langſam die Stufen zum Pavillon hinan⸗ ſchreitend, nahm er Platz vor einem der gedeckten Couverts, die ſorgende Begleiterin an dem zweiten Couvert. Der kleine ſauber gedeckte Tiſch war nur für zwei Perſonen, höchſtens noch einen Gaſt berech⸗ net. Ein ſolcher ſaß auch ſchon am Tiſch, kein Menſch, ſondern ein großer Rabe, der mit ſeinem Schnabel die Ordnung des Tiſches nachzumuſtern ſchien und mit klugem Ernſt ſich umſchaute, ehe er von einigen Körnern pickte, die auf dem Tiſche für ihn ausgeſchüttet lagen. Ehe der alte Herr nicht den Löffel zur inzwiſchen von einem zweiten Bedienten aufgetragenen Suppe ergriffen hatte, rührte der ver⸗ ſtändige und höfliche Vogel ſelbſt nichts an, wofür ihn die Dame mit freundlichen Worten, deren ſanf⸗ ter Ton bis zu Siegbert herüberdrang, ausnehmend lobte. Der junge Maler, von dem Stillleben dieſer Scene wohlthuend angeregt, ſchob den Entſchluß, ſich mit der Copie der Kirche begnügen zu laſſen, noch eine Weile auf und richtete ſeinen Standpunkt nun ſo ein, daß er die Kirche und zugleich den Pavillon beobachten konnte. Die hochgewachſene, edle, in jün⸗
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