fn⸗ hatte er ſich heller gemacht, als ſonſt, die Unordnung, lodi die ſonſt darin herrſchen mußte, wenn man ihn nicht ein⸗ erzürnen wollte, hatte er ſelbſt beſeitigt: ein lichterer er in Geiſt ſchien über ihn gekommen.
un⸗ Wolmar ſitzt, will ſchreiben und lieſt, lieſt, was ſei⸗ geſchrieben ſchon vor ihm liegt. Es ſind ſeine früheren ben, Ausarbeitungen über das Thema, das ihn beſchäftigte,
den Selbſtmord. Er ſchüttelt den Kopf über den Satz:
„die gra⸗„Die Juriſten verurtheilen den Selbſtmord nicht.
eicht Die alten Römer ſtraften ihn nur, weil er vor der
in Schlacht Feigheit verbergen konnte.“—„Feigheit?“ ung, ſpricht er vor ſich hin und gedenkt einer Vorſtellung, der die er früher hegte.„Iſt, ſagt er faſt laut, iſt es ne Muth, wirklicher Muth, mit dem Bewußtſein leben
ihm zu können, daß man wahnſinnig iſt?“ Er blättert hleit, weiter. Alle dieſe Ausführungen kommen ihm jetzt ſo hu fremdartig vor. Er blickt voll Wehmuth. der Da geht die Thüre auf. Er ſieht nicht um ſich. lo, Er weiß ſchon, es iſt Juliane, ſeine treue Pflegerin. ndn Er kennt ja das Kleid, das ſie trägt. Er hat mit ihr ſchon ſo oft geſprochen von Schweſter Eliſabeth, die
n auch er am Rhein gent hatte. Er gu⸗ un ten Morgen, der ihm leiſe geboten wird, und erfreut
die Hörerin mit der Bemerkung, daß ſie ihm zu viel der


