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konnte er ſich noch nicht überwinden, nach ihr zu fra⸗ gen.. nach ihr, die ihm wie eine verlorne Melodie der Jugend war, wie ein Lied der Mutter, deſſen ein⸗ zelne Strophen ſich immer deutlicher und deutlicher in uns an einander reihen, wenn wir den Schauplatz un⸗ ſerer Kindheit wiederſehen. Was aus den Nebeln ſei⸗ nes Gedächtniſſes heraustrat, war licht und wie Farben, die in der Sonne ſpielen. Die unendliche Ahnung, die unſer Aller Herz erfüllt, von einem verlorenen Para⸗ dieſe, von einem jenſeitigen Daſein, das wir vielleicht ſchon auf einem andern Planeten durchlebten— ihm war ſie kein Mährchen, keine plötzliche Offenbarung, wie ſie uns nur kommt, wenn wir mitten in der Nacht manchmal glauben, den geheimnißvollen Pendel der Zeitenuhr hin⸗ und hergehend zu vernehmen; ihm war dieſe vom Jenſeits rückkehrende Welt Wirklichkeit, Wahrheit, ſeinen verlangenden Händen Stand hal⸗ tende Wahrheit— ach, eine Vergangenheit, die in der ganzen Größe ja auch des Schmerzes, der ſie abſchloß, vor ſeinem geiſtigen Auge ſchon oft wieder geſtanden hatte.
Und ſo ſitzt er denn eines Tages in der Morgen⸗ ſtunde an ſeinem Arbeitstiſch. Er hatte trotz innerer Aufregung eine erquickende Nacht gehabt. Sein Zimmer


