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Aufforderung, an den Rhein zu ziehen, die bebenden Worte: Ich bin krank, krank, Guntram!... Aber die Freunde mußten die glücklichſten Hoffnungen ſchöpfen, als Wolmar wenige Minuten nach Gun⸗ trams Fortgang klingelte, voll Unruhe auszugehen wünſchte, Julianen alle Entgegnungen abſchnitt und nur nach Luft, Licht und Leben rief. Man mußte ihn gewähren laſſen. Ein Diener folgte in einiger Ent⸗ fernung. Wolmar durchrannte faſt die Umgebungen der Stadt und kehrte geſtärkt am Geiſte, wenn auch ſchwerermüdet am Körper in ſeine Wohnung zurück, ſter Beſinnung in ihrer Lage
die er wie mit glüc ganz von ſelbſt auffand.
Tauſendmal ſchwebte es ihm nun im Verlauf des Tages auf den Lippen, nach Conſtanzen zu fragen. Er hatte den Muth nicht, wie er ihn während ſeiner ganzen Krankheit nicht hatte. Denn grade vor ihr floh ja ſein Geiſt; an ſie wollte ja ſchon der Geſunde die Erinnerung begraben und dem Kranken ſtand doch dieſe Erinnerung allein noch nahe! Sie, ſie war es, die das Bewußtſein alles Andern verdrängte. Erſt als das Andre wich, glaubte Wolmar auch an ſie nicht mehr. Jetzt wenigſtens wußte er ſchon aufs Deutlichſte wieder, daß ſie im Friedenthal wirkte mit Julianen. Dennoch


