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Freydank wußte nicht, ob er ein Geſpräch begünſtigen ſollte, das unter keinen guten Vorzeichen zu beginnen ſchien. Die Art, wie Wolmar den Angemeldeten auf⸗ nahm, ſchien eine völlig befremdete. Guntram brachte das Anliegen ſeiner Gegend, ob nicht Wolmar in ſie zurückkehren und dort ſich wieder anſäſſig machen wollte: der Dr. Iſegrimm wäre geſtorben. Auch die⸗ ſer Name ſchien wirkungslos an dem Leidenden vor⸗ überzugehen und Freydank zog vor, Guntram auf ein Andresmal zu verweiſen und für Wolmar zu antwor⸗ ten. Da erhob ſich endlich Wolmar, trat voll Bewe⸗ gung, eine Thräne im Auge, auf Guntram zu und ſprach die Worte: Laß doch, Freydank! Ich und Herr Guntram, wir kennen uns Beide— ſehr wohl! Der Ton dieſer Worte kam aus tiefſtem Herzen. Da Gun⸗ tram ſich nicht halten konnte, die dargereichte Hand des Leidenden ergriff, wagte Frehdank beide allein zu laſſen. Er empfahl ſich; Guntram kam erſt nach einer Stunde zurück, kam voll Freude, voll Jubel und Julianen, die draußen harrte, jede Hoffnung beſtäti⸗ gend. Was er mit Wolmar an Erinnerungen ausge⸗ tauſcht hatte, konnte er nicht einmal Alles wiederholen. Hatte ihn doch Wolmar ſelbſt erinnert an jenen ver⸗ hängnißvollen Augenblick, wo Guntram einſt ihn ab⸗


