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ging, aber ewig in Waffen ſtehend verrieth das Blitzen ſeines Auges die Aufmerkſamkeit einer immer gerüſte— ten Schildwacht, die ſich bald eines Ueberfalles grau⸗ ſamer Menſchen, bald eines nahenden Tigers zu ver⸗ ſehen hatte. Hartlaub's Waffenſammlung, in welcher man Piſtolen von der vorzüglichſten arabiſchen Arbeit fand, vermittelte ihm ſchon in Wien manche Bekannt⸗ ſchaft unter dem Militär und in friedlicheren Kreiſen ſtaunte man einen Mann an, der das Wunderbarſte von fremden Sitten und eignen Abenteuern zu erzählen wußte. Ihm ſelbſt war Europa ſeit zwanzig Jahren faſt fremd geworden. Er fand ein dicht zuſammen⸗ geſchaartes, wimmelndes Leben, wo wie in einem Ameiſenhaufen Einer über den Andern hinwegkroch, die Einen bauend, die Andern einreißend, Alles ſich mühend an Endzwecken, die Hartlaub in Erkenntniß ſo ſchwieriger Lebensverhältniſſe, wie Europa ſie bie⸗ tet, Niemanden verdenken konnte, wenn ſie leider auch
alle nur auf perſönlichen Vortheil ausliefen. Der
Staat, die Induſtrie, der Handel, die Börſe, neue Erfindungen, die Wiſſenſchaft und Kunſt gewannen ihm ein mit gebundener Scheu gepaartes und gleich⸗ ſam beklommenes Erſtaunen ab. Nur die Kirche allein ſchien ihm vertrauter und verſtändlicher zu ſein; denn


