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Die Diakonissin : ein Lebensbild / von Karl Gutzkow
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für Europa's wunderliches Gebahren auch in dieſer Sphäre war er durch die ſeltſamſten Erfahrungen auf einem Boden vorbereitet, wo ſich Islam, Buddhais mus, Fetiſchismus und allerlei ſonſtiger welthiſtoriſch gewordener närriſcher Glaube mit dem Chriſtenthum in Verträglichkeit durchkreuzten.

Die Reiſe mußte zuerſt direkt nach Holland füh ren. plu hatte ſich einiger Aufträge der javani ſchen Regierung und ſeines Obercommandos im Haag zu entledigen. Frei von ſeinen nächſten Aufgaben eilte er dann in die Vatepſtadt, nicht wenig erwartungsvoll ſeine Schweſter zu begrüßen, die inzwiſchen eine Mil lionärin geworden war und ſich gewiß einer hervor⸗ ragenden Stellung in der Geſellſchaft erfreute, denn ihr Gatte, Jacob Wisthaler, war ſchon lange vom Fürſten zum Commerzienrath ernannt. Hartlaub be trat ſeines Schwagers glänzendes Haus. Dieſer ſchien ihm anfangs ein kalter Geſchäftsmann, der nur ſeinen ausgebreiteten, großartigen Handelsverbin⸗ dungen lebte, bald erkannte er aber in ihm einen tie⸗ fern Kern und ganz die Kraft, d die ſich von unten her auf mit Hülfe des bedeutenden Vermögens ſeiner Braut ſo hoch emporzuſchwingen verſtanden hatte. Schützte und hüthete Jacob Wisthaler in dem untern