ſcher, hinausritt in die ſtille Einſiedelei ſeines auf unbeſtimmte Zeit beurlaubten Chefs. Van der Buſch, ein Holländer, hatte ſich durch Tapferkeit gegen die aufſätzigen Eingebornen und eine gegen die eigenen Untergebenen ſehr nothwendige ſtrenge Mannszucht früh zu den höheren Graden emporgeſchwungen. In einem Alter von fünf und vierzig Jahren ſchon trug er die Epaulettes des Oberſten. Sein Regi⸗ ment ſtand theils in Samarang, theils war es in einzelnen kleinen Forts und Baſtionen zerſtreut, die zur Obhut der Gebirgspäſſe in oft gefährlichſter Einſamkeit bis tief in die Sitze der Ureinwohner angelegt waren. Oberſt van der Buſch hatte auf ſeiner letzten Reiſe nach Europa im Haag dem Kriegsminiſter ſeinen Dank für die ihm gewordenen raſchen Beförderungen ausſprechen wollen und bei dieſer Gelegenheit Deutſchland beſucht. In einer großen norddeutſchen Hauptſtadt machte er die Be⸗ kanntſchaft eines jungen gebildeten Mädchens Namens Natalie Hartlaub. Tochter eines Beamten ſtand ſie mit ihrer Mutter und einem um Ein Jahr jüngern Bruder, der die Landwirthſchaft lernte, allein. Die Bewerbung des ſtattlichen, wohlhabenden, mit Orden geſchmückten fremden Kriegers hatte den gewünſchten
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